Theo van Doesburg/Rondblik/8

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Rondblik

Auteur Anoniem [Theo van Doesburg]
Genre(s) Proza
Brontaal Nederlands
Datering in De Stijl, 3e jaargang, nummer 9 (juli 1920): pp. 78-80.
Bron Digital Dada Library
Auteursrecht Publiek domein

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RONDBLIK.

PARIJS. — L’Esprit Nouveau. — De dichter Paul Dermée formeert een internationale kunstbeweging die een revue zal uitgeven waarvan de tekst en de vele reproducties een duidelijk beeld zullen geven van de internationale moderne esthétiek. Dit tijdschrift waarvan het 1e nummer 1 Juni te Parijs verscheen is getiteld: „L’Esprit Nouveau”. (5 fr. per nummer, 55 fr. per jaar). De redacteur Paul Dermée heeft zich met de redactie van „De Stijl” in verbinding gesteld om een wederzijdsche samenwerking mogelijk te maken. Zoodra wij in een der volgende nummers plaats hebben, zullen wij eenige modere verzen uit den bundel: „Films” van Paul Dermée publiceeren.

Projecteur”. — Dit nieuwe maandschriftje onder redactie van Céline Arnauld bevat het volgende prospectus, dat wij om den sympathieken inhoud in z’n geheel afdrukken:

            

Projecteur est une lanterne pour aveugles. Il ne marchande pas ses lumières, elles sont gratuites. Projecteur se moque de tout: argent. gloire et reclame — il inmonde de soleil ceux qui vivent dans le froid, dans l’obscurité et dans l’ennui.
D’Ailleurs, la lumière est aussi produite par une pollulation madréporique dans les espaces célestes.

Céline Arnauld.

DUITSCHLAND. — Staat nog altijd in het teeken van het expressionisme. Hier wordt veel over Expressionisme in schilderkunst, muziek, literatuur en leven geschreven. Ook Hausenstein, die in „Sturm” zeer verdienstelijke artikels over kubisme gepubliceerd heeft, schrijft nu over expressionisme en prae-expressionisme. Post-expressionisme zal dus nog wel volgen. Wanneer gij niet weet wie en wat prae-expressionisten zijn, dan zal Wilhelm Hausenstein het u vertellen in zijn boekje „Ueber Expressionismus in der Malerei” (Tribune der Kunst und Zeit. Erich Reiss Verlag Berlin). „Es sei versucht, vorexpressionistische Kunst mit einigen Namen zu kennzeichnen, die einen Schweif von Bildhaftigkeit mitbringen: David und Ingres (beide insbesondere als Bildnismaler), Runge, Waldmüller, Corot und das ganze Barbizon, Rottman, Courbet, Leibl, Spitzweg, Menzel, Marées, Manet, Renoir, Degas, Liebermann, Uhde, Corinth, Trübner, Rodin, Hildebrand”. (blz. 14).
Nu weten we het. Neo-klassicisme, romantisme, naturalisme, impressionisme enz. .... allemaal prae-expressionisme. Natuurlijk kan men met hetzelfde recht: Giotto, Fra Angelico, Michel Angelo, Da Vinci, Rembrandt, van Gogh .... prae-dadaïsten noemen.
Voor Hausenstein is de kunst een soort kaartspel, hij speelt een partijtje pandoer met namen. Tegen elken Franschen schildersnaam wordt een Duitschen uitgespeeld. Het blijkt dat wij den tijd van nationale reclamemakerij, ondanks alle groote woorden over „internationaliseering der scheppende energie enz.” nog niet te boven zijn.
Dit boekje is éen verheerlijking der Duitsche, Duitsche, Duitsche expressionistische kunst: ge zoudt denken geschreven met het doel Paul Klee boven Picasso .... te stellen. Ik geef u te oordeelen: „Picasso .... der aber (als Romane mit klassizistischen Neigungen)” kaum musikalisch abgründige Tiefe Klees besitzt. (blz. 34/35) Op blz. 45: .... Daneben besteht jedoch auch anderes. Es wurde auf Klee verwiesen un bei ihm auf die Darbietung des absoluten graphischen und malerischen Mittels. Er ist für diese sachlich letzte Sphäre des

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Expressionismus die mittelste Erscheinung: möglicher als Picasso, weil er, Klee, das Format seiner Möglichkeiten besser begriff — Zeichnung und Aquarell. Blz. 47: „Bei Klee, dem deutschen Klassiker der Kubismus .... enz.” Ho! Ho...
Wellicht is de heer Wilh. Hausenstein goed bevriend met den heer Paul Klee en voelde de eerste het aan zijn vriendschap verplicht een apologie te schrijven op den grooten expressionistischen-futuristischen-kubistischen meester Klee.

De ondergang van het Expressionisme. — Het Expressionisme is in ’n stadium gekomen waarin het in stomme kleurvlekken en krassen, door gemis aan schilderkunstige constructie, ten onder gaat. Elke vlek, kras of spat wordt met zorg gereproduceerd. Het is dit keer „Das Kunstblatt” dat veel kostbaar papier en clichés verspilt om de verhoudinglooze vlekken en spatten van Jawlensky’s palet zoo smakelijk mogelijk op te disschen.
Wanneer zullen de Jawlensky’s, Bauers, Wauers, Topp’s enz. eens gaan beseffen dat een goed constructief kunstwerk het resultaat is, zoowel van een algemeene, als van een persoonlijke schildercultuur. Het nieuwe berust niet op onbeheerschte spontaneïteit maar op evenwichtige geconstrueerde beelding van harmonie.

RUSLAND. — „Een der bekendste en meestgewaardeerde verzamelaars uit het oude Rusland: M. Morosow, heeft zich door een medewerker van „Bulletin de la Vie Artistique” (uitgave Bernheim) laten interviewen en daardoor zeer belangrijke mededeeling over de kunsttoestanden in Sowjet-Rusland gedaan.”
Wij laten het gesprek hier volgen zooals het door „Das Tagebuch” (blz. 739) is overgenomen.
„Morosow sagte:

„Meine Sammlung ist unversehrt. Von meinen 430 russischen und meinen 240 französischen Kunstwerken fehlte nicht eines. Meine Sammlung befinset sich in denselben Räumen, wo ich sie aufgestellt hatte, aber sie ist nationalisiert wie meine Hüttenwerke und bildet des zweite Museum wesentlicher Kunst.”
„Das zweite? Und was ist das erste?”
„Das wird durch die französische Sammlung unseres gemeinsamen Freundes Sergius Stschukin gebildet, und seine Tochter Katharina ist mit dessen Obhut betraut”.
„Und führen Sie die Aufsicht über das zweite Museum?”
„Die Regierung hat ihm den Bilhauer Boris Ternovetz, einen Schüler von Bourdelle, zum Konservator gegeben und mich zum Assistenten des Konservators ernannt. Das Museum ist dem Publikum freigegeben. Die Regierung hat hiermit nur meine Bestimmungen erweitert. In der zaristischen Zeit gab ich den Neugierigen Sonntags freien Zutritt, und nach Erledigung einiger weniger Formalitäten konnten die Künstler und Kritiker auszer Montags jeden Tag in mein Museum kommen. Als Assistent des Konservators habe ich einen Katalog zusammenstellen und kleine Vorträge vor den Besuchern halten müssen. Die Leiterin des anderen Museums hat dieselbe Verpflichtung. Es war uns besonders angenehm, die französische Kunst rühmen zu dürfen. Die Kunstwerke unterstützten unsere Ausstellung und die Zuhörer gingen mit.”
„Da Sie in so unmittelbarer Berührung mit den Leuten waren, so sagen Sie mir, welche von unseren Malern bei Ihnen am besten gefallen haben”.
„Cézanne. Von ihm konnte ich 20 Meisterwerke zeigen: Das junge Mädchen am Klavier, Das Bildnis seiner Gattin usw. Auch van Gogh wurde sehr bewundert. Auch Derain, ebenso Picasso, aber von ihm besasz ich nur 3 Werke. Sieser Spanier und Henri Matisse waren im anderen Museum viel ausgiebiger vertreten.”
„Sagen Sie mir, bitte, welche französische Maler sonst noch in Ihrem Museum vertreten waren?”

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„Von Gaugin waren 12 Bilder da. Auszerdem gab es Werke von Degas, Camille Pisarro, Lebourg, Henri-Edmond Grosz, Maillol, Friesz und vielen anderen.”
„Und von wem hatten Sie Arbeiten in der russischen Abteilung?”
„Von toten Malern waren vertreten: Wrubel, Serow, Sapunow. Ferner hatten wir Werke von Chagal, Kontschalovsky, Machkow und vielen, vielen anderen.”
„Während der Diktatur des Proletariats waren die russischen Künstler wohl verhindert, sich künstlerisch zu betätigen?”
„Keineswegs. De Künstler wurden vonn der Regierung als Arbeiter betrachtet, die notwendige und nützliche Arbeiten produzieren. Infolgedessen konnten sie sich leicht ihren Lebensunterhalt beschaffen. Es bildete sich eine Vereinigung, die die äuszerste künstlerische Linke umfaszt. Zu diesem Kreise gehörte auch Machkow und die Malerin Dimchiz Tolstoi. Diese Gruppe ist der Sociéé des Artistes Indépendants vergleichbar. Es gibt keine Zulassungskommissionen, keine Preise. Dieser Künstlerbund verfügt über reichliche Unterstützungsgelder der Regierung, die Ausstellungen und Käufe gestatten. Im Winter 1918/19 hat dieser Künstlerbund nicht weniger als 10 Ausstellungen veranstaltet. Jede dieser Ausstellungen vereinigte Künstler verwandter Richtungen. Die Maler der Rechten haben ebenfalls eine Vereinigung gebildet; aber die gedeiht nicht recht, die Regierung steht ihr gleichgültig gegenüber. Viele von den ,Jüngsten’ sind zu Lehrern ernannt worden. Im Wettbewerb mit ihnen führen die alten Malprofessoren ihr Amt weiter. Die neuen Malkurse sind sehr besucht, denn die Kunstschüler haben vollständige Freiheit in der Wahl ihrer Lehrer, und die meisten verzichten mit Wonne in Ruszland, wie überall, auf die akademische Routine. Einige junge, abenteuerfrohe Künstler sind in die Provinz ausgewandert, z. B. nach Saratow, um dort Zentren künstlerischer Propaganda zu schaffen. Das war für das Museum nicht ganz ungefährlich. Eines Tags kam ein Abgesandter einer Provinzstadt, die keinen Cézanne und keinen Derain besasz, und wollte einen in Moskau requirieren, da wir sie doch im Ueberflusz besaszen. Ich muszte das Museum ernsthaft gegen seine Ansprüche verteidigen. Ich wandte mich mit Erfolg an den angesehenen Maler und Kunsthistoriker Igor Grabar, due rechte Hand von Frau Trotzki.”
„Die Gattin von Trotzki? Spielt sie eine Rolle?”
„Sie leitet ein Komitee, dessen Betätigungsfeld sich am besten durch ein Beispiel klarmachen laszt. Mehr als einmal muszte man befürchten, dasz Volksaufstände oder Truppenbewegungen die Sicherheit von Kunstwerken gefährden könnten. Das Komitee der Frau Trotzki hatte die Aufgabe, die Kunstwerke zu sichern, sie wissenschaftlich zu ordnen und sie auszustellen. Ungeahnte Wunderwerke kamen zutage”.
„Ist diese Tätigkeit dem Bürger oder dem Staat zu verdanken?”
„Wenn Sie wollen, persönlicher Initiative, vor allem aber Lunatscharsky und seinen Genossen.”
„Der Minister Lunatscharsky?”
„Ja, der Volksbeauftragte für öffentlichen Unterricht und die schönen Künste. In keinem anderen Museum, weder in Petersburg noch anderswo, ist etwas Kunstfeindliches vorgekommen. Die Hauptwerke aus der Eremitage sind in der jetzt schon entfernten Zeit als man mit dem Falle Petersburg rechnen muszte, nach Moskau gebracht worden. Im Kreml warten sie jetzt auf ihre Rückbeförderung. Der Louvre hat 1914 und 1918 ähnliche Vorsichtsmaszregeln ergriffen.”
M.J. Morosow war vor der kommunistischen Revolution einer der bedeutendsten Groszindustriellen Ruszlands, Seine Katunspinnereien beschäftigten 15000 Arbeiter. Aus seinen Worten ist zu ersehen, dasz zum ersten Male in der Geschichte eine Regierung die Künstler anders behandelt, denn als Ueberflüssige. (Spatieering van ons. Red.)

ITALIË: De futuristen publiceeren een nieuw manifest, dat een krachtig verzet inhoudt „contre tous les retours en peinture”. Het is te lang om het hier af te drukken. Wij citeeren: „En France certains cubistes imitent Ingres; en Allemagne certains expressionistes imitent Grünewald (le rival de Dürer); en Italie, certains futuristes imitent Giotto. ..... Quelle absurdité que de croire utilisable pour nos sensibilités et nos emotions les formes qui ont servi à un peintre du passé pour la construction plastique et synthétique des ses émotions!” De hollandsche imitatiekliek (de van Konijnenburgen, de Holstjes enz.) mochten dit wel eens ter harte nemen.

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