Theo van Doesburg/Rondblik/14

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Rondblik

Auteur Theo van Doesburg
Genre(s) Proza
Brontaal Nederlands
Datering in De Stijl, 4e jaargang, nummer 4 (april 1921): pp. 56-63.
Bron De Stijl. [deel] 2. 1921_1932. Complete Reprint 1968. Amsterdam: Athenaeum, Den Haag: Bert Bakker, Amsterdam: Polak & Van Gennep, 1968, p. 42-43.
Auteursrecht Publiek domein

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RONDBLIK.

(Tentoonstelling van de dadaïsten Suzanne Duchamp en Jean Crotti. Galérie Montaigne, Parijs). Men kan van de dadaïsten, die zich aan de Kunst vijandig voelen, moeilijk verwachten dat ze, indien zij schilderen of schrijven of, op welke wijze dan ook „produceeren”, een esthetische emotiemetvoorbedachtenrade bij den beschouwer willen opwekken. Integendeel. De dadaïsten willen geen aanval doen op uw geestelijke Ischias. Zij

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willen explikeeren. Wat? Het leven. En daarin is voor hen de kunst maar een zeer klein onderdeel, niet meer en niet minder belangrijk dan geografie, mathematica of chemie. Zij willen schilderen zooals ze loopen, rooken of eten. Dit alles is voor hen identiek en ze willen walgen van het esthetisch gebeunhaas der vrouwmannen met esthetisch hoofdgebaar, baard en haren, tot in hun vingertoppen voos. Ze hebben de relativiteit erkent van elke emotie die zich als kunstemotie aanmeldt en die van a-z en van 1-99 verschillend is ten opzichte van een uit den waan van een grensgeval gebotteld kunstproject. Crotti, die zich sinds lang van de kunst afwendde om tot uitdrukking van zichzelf te komen zoekt een vereeniging van leven, intellect en mechanica plastiek, echter in het volle bewustzijn dat elke mélange van schilderkunst en literatuur absurd is. Maar wat er aan te doen als men hoognoodig schilderen moet en het land heeft aan kunst? In de catalogus dezer tentoonstelling vinden we eenige geestige inleidingen (behalve dan die van André Salmon) die hierop een antwoord geven. Men moet deze werken zien als mechanische seinapparaten van den geest in zijn hard-reeëlen vorm van het leven.

Parijs, 4 April. Th. v. D.

[...]

— In het laatste nummer van „Feuer”, komt eene studie voor over de Stijlbeweging „Die Holländische „Stijl” Gruppe” door Dr. F. M. Huebner. Dr. Huebner, die reeds meermalen blijk gaf de beteekenis van ons streven, zoowel uit cultureel als uit esthetisch oogpunt te beseffen (men zie zijn antwoord op ons eerste manifest in „De Stijl” blz. 94 jrg. II) heeft zich, tijdens zijn verblijf in Holland grondig rekenschap gegeven van ons streven naar een radicaal nieuwe beelding voor alle kunsten. Waar in Holland de stijlbeweging de eerste oorspronkelijke beweging is, die ’n gemeenschappelijk kunstbewustzijn in het leven riep, terwijl de andere kunstbewegingen meer individueel bleven, is het ongetwijfeld van veel belang, dat het nieuwe levens- en kunstbewustzijn, dat door „De Stijl”-kunstenaars ideologisch en practisch is vast-

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gelegd, onder den aandacht komt van allen, die zich zoeken te ontworstelen aan het kunst-individualisme van het moderne barok. De schrijver van dit artikel geeft in de kardinale punten, die wij hier zullen laten volgen een synthese van de inzichten door ons vanaf 1917 geformuleerd. Uit deze studie, toegelicht door eenige reproducties naar werken van v. Doesburg (van 1916-1920), stipuleeren wij het volgende:

      

„Auf allen Gebieten had die junge Kunst Hollands mit der Tradition des Jahrhundertausgangs gebrochen; dasz diese Wendung nicht allgemeiner bemerkt und gewürdigt wurde, lag vornehmlich an dem Fehlen einer entschlossenen, Witterung besitzenden Kunstkritik in Holland; bis auf Wenige, unter denen der Van Gogh-Forscher H. P. Bremmer hervorragt, vermochte sich die Kenner- und Kunstrichterschaft des Landes von der in Holland doppelt schwierigen Last des überkommenen Schönheitsbegriffs zu befreien, sodasz in den Einflusz besitzenden Tageblättern und Kunstrevuen des Landes noch immer die sinnfällige Natur als der entscheidende Maszstab gilt”.

„Geradezu erstaunlich ist es zu sehen, mit welcher Pünktlichkeit vielmehr auch in Holland rund um das Jahr 1900 die Künstlerandacht von der Natur Abschied nahm und sich der inneren Welt zuwandte, und wie diese Andacht Jahr um Jahr sich ihrer eigenen Ehrlichkeit und der Gemässheit der handwerklichen Ausdrucksmittel nah und näher gekämpft hat. Wäre es nicht an und für sich des groszen europäischen Parallelismus wegen, so müsste immerhin dieses holländischen Einzelfalls einer besonderen straffen, klaren und tatkräftigen Entwicklung halber das Ausland anfangen, in sein Geschichtsfeld einzubeziehen, was in der durch Frankreich, England, Deutschland umrandeten holländischen Kulturenklave die Künstler dieser Gegenwart hervorbringen”.

„Bewusztseinsgemäsz wird die heutige Weltwende am deutlichsten erlebt und formuliert von der sogenannten „Stijl”-gruppe, die, den äuszersten linken Flügel bildend, die einzige Strömung in Holland ist, die über eine eigene Zeitschrift verfügt, in ihren Reihen Personen hat, die schreiben können,

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internationale Beziehungen zu den gleichgesinnten Gruppen in Rom, Berlin, Paris unterhält, kurzum, die in ihrer Art als die meist repräsentative gelten darf”.

„Die Erkenntnisse, wofür sie („De Stijl”) eingeschworener Weise kämpft, sind seit über einem Dutzend Jahren von van Doesburg und den Seinen durch Vorträge, Aufsätze, Ausstellungen an allen Plätzen Hollands ausgestreut worden, wobei zu bemerken ist, dasz der Ausgangspunkt aller dieser Künstler zeitlich noch viel weiter zurückliegt; jeder von ihnen begann gegenständlich und schulgerecht und gewann sich hierdurch die Achtung der bestallten Kunstrichterschaft; den beliebten Einwand, bei den gegenstandslosen Malwerken handle es sich um einfache Ohnmacht gegenüber der Wirklichkeit, strafen auch diese holländischen Künstler Lügen durch ihre vorexpressionistischen Leistungen.
Der so deutlich often liegende Weg der Entwicklung läszt sich wieder am übersichtlichsten durch die Betrachtung des van Doesburgschen Werdegangs kennzeichnen, nicht zum wenigsten deswegen, weil von diesem Führer der holländischen Stilbewegung die eingehendsten und meisten literarischen Erläuterungen vorliegen. Mit einem leidenschaftlichen Eifer und mit einer Wortbeherrschung, die ihn neben die ersten französischen und russischen Theoretiker des neuen Kunstwollens stellt, hat dieser Künstler in mehreren Büchern und zahllosen Zeitungsaufsätzen die grosze geistige Erdteilsrevolution nicht nur von ungefähr vorgeahnt, sondern hat sie mit seiner Person durchgelebt, ihr Notwendigkeit, Logik, Befruchtung abgerungen. In Holland höhnt ihn der Unverstand der Zeitgenossen vielfach als einsamen, verirrten Auszenseiter und durchwandelt in den wider ihn geführten Zeitungsfehden alle Stufen vom Gemeinen bis zum Lächerlichen. Das nicht zum wenigsten Hervorhebende an van Doesburg ist aber gerade die weit über Holland hinausgreifende, für gesamteuropäischen Ideenumwälzungen zutreffende Verbindlichkeit und das Stellvertretermartyrium seiner Erkenntnisgänge”.

„Aus den religiös erregten Untergründen seines Wesens holt van Doesburg nachgerade den ganzen heftigen Ernst seines Stilwollens. Alles in ihm drängt hin auf das Letzte, das

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Absolute. Nicht allein die Stilmittel der bisherigen Malerei bekämpft er als unwesentlich und zerstört sie, sondern Hand in Hand die von Zufälligkeiten überbürdete, eben nur sinnlich empfangene Vision der Wirklichkeit. „„Kunst” beginnt in einem Kunstwerk allzeit dort, wo „Natur” in Ubernatur, in Begriff, in Geist aufgeht” (1914). Sittlich verlangt er über das Aufhören der herkömmlichen Antropomorphisierung der irdischen Umwelt hinaus vom Menschen das Entweder vornehmlich sich selber gegenüber, die Abstrahierung von allen Beigefühlen und Beibeweggründen, den Eingang in jene Stille, die noch über dem künstlerischen Schaffensglücke ist. „Mein letztes Gefühl ist, dasz ich durch die Kunst hindurch, über die Kunst hinweg mich fortgewachsen habe und dasz ich die Kunst fortan für den Geist als ein unzureichendes Hilfsmittel betrachten musz” (1920).

„Anderseits gehört die Stylgruppe auch nicht jenen Abstraktkünstlern an, die nach der Art von Paul Klee oder nach der Art der nachfuturistischen Metaphysiker immer noch imitativ die Figurenzüge der Dinge ins Bild mit übernehmen”.

„Wenn sich die Stylgruppe gegen jede individuell-emotionelle Abbildung der Wirklichkeit wendet, bedeutet das indessen nicht, dasz sie den Zusammenhang zwischen Wirklichkeits- und Kunsterlebnis an und für sich preisgeben und das Formungsproblem auf ein bloszes Spiel der Ornamentik zurückführen will. So leicht anwendbar für dekorative Zwecke (Fuszbödenmuster, Fensterglasmalereien usw.) die Balken- und Stäbekompositionen der Stylgruppe sind, sie bilden mit ihrer farbigen Geometrie keine Einfälle und Launen aus erster Hans, sondern jedesmal Endergebnisse eines Werdegangs, der in weltanschaulichen Voraussehungen seinen Ursprung hat”.

„Auch inwendig, als denkerisches Ganze, zeigt die Willenswelt der Stylgruppe eine Geschlossenheit und Härte, die sie für die Aufgabe der europäischen Formenaufspaltung brauchbarer macht als die auf halbem Wege unsicher werdenden Befreiungsversuche vieler anderer, landschaftlich zum mittleren Europa gehöriger Richtungen. In der Strenge und Ausschliszlichkeit ihrer Grundsätze, mit der die Stylgruppe auf die Revolutionierung der europäischen Schönheitsüberzeugungen

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Grain silo.jpg

GRAANSILO.

OVERGENOMEN UIT
L’ESPRIT NOUVEAU.

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hindrängt, bekundet sich jener Trotz und jene Zähigkeit, um welche die holländische Geistigkeit seit jeher der deutschen voraus ist und dadurch in diesem Falle gerade auf die deutsche anspornend und ergänzend wirken kann".

In hetzelfde nummer verscheen een vergelijkende studie over „Holländische Baukunst” door Dr. Ad. Behne, waarin de romantische bouwkunst, de Amsterdamsche school en die van Berlage, in overeenigbare tegenstelling met 'n nieuwe beelding in de architectuur („De Stijl”) uitkomt. Ofschoon de schrijver evenals de architect Otto Bartning zich niet voor een der beide groepen uitspreekt en deze laatste in zijn interview in „De Telegraaf” (13-III-'21), een vereeniging van een decadente gothiek met een streng wettelijke beelding voor de toekomst mogelijk acht, kunnen wij uit de onbeperkte zekerheid van het komende nieuwe en met het bewustzijn eener gansch andere, mechanische, statisch-dynamische schoonheidsbeleving, ons slechts keeren tegen de opzettelijke kunstbestrevingen in de architectuur.

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